Mittellänge, Majuskel, Marginalie, Minuskel, Moire, Mailing


Mittellänge

Als Mittellänge oder x-Höhe bezeichnet man in diesem Liniensystem die von der Grundlinie (auch Schriftlinie) aus gemessene, reguläre Höhe der Kleinbuchstaben einer Schrift, die keine Oberlänge besitzen, wie beispielsweise beim z oder eben bei dem x.*

 

Majuskel

Majuskel (Plural Majuskeln, von lat. maiusculus → etwas größer), ist in der Typografie ein Fachbegriff für die Großbuchstaben des Alphabets und gleichzeitig eine Auszeichnungsart für Buchstaben. Ein Schriftsatz aus Majuskeln ist eine Majuskelschrift.*

 

Marginalie

Als Marginalie (von lateinisch margo Rand, marginalis zum Rand gehörig) bezeichnet man im Buch- und Handschriftenwesen eine auf den Rand eines Textes geschriebene Bemerkung, die einen Kommentar, einen Hinweis (z. B. Querverweis oder Quellenangabe) oder eine Korrektur zu einer Stelle des Textes bietet.*

 

Minuskel

Die Minuskeln oder Gemeinen sind Kleinbuchstaben. Sie passen in ein Vierlinienschema. In diesem können die Minuskeln auch eine Oberlänge (z. B. b, d, f, h, k, l) oder eine Unterlänge haben (z. B. g, j, p, q, y).*

 

Moire

Der Moiré-Effekt macht sich bei der Überlagerung von Rastern oder Linien durch die Entstehung neuer Linien bemerkbar. Zum Beispiel tritt er auf beim Scannen von Bildern mit periodischen Strukturen (karierte Hemden, Rasterbilder), wenn das Bild digital abgetastet wird, oder auch beim Siebdruck durch Überlagerung der Siebstruktur mit Strichmustern im Bild. Bei jedem andern Druckverfahren kann der Moiré-Effekt durch eine falsche
Rasterwinkelung hervorgerufen werden. *

 

Mailing

Bei einem Mailing oder einer Drucksache handelt es sich um eine persönlich adressierte, massenhaft vervielfältigte Briefsendung. Mailings sind z. B. Werbebriefe, Einladungen, Informations-schreiben, Bestellhefte und Versandhauskataloge. Das Mailing ist ein heute weit genutztes Instrument, um bestimmte Kunden- und Zielgruppen kostengünstig, schnell, zuverlässig und persönlich zu erreichen. Es ist das klassische Werbemittel im Direktmarketing.*

 

 

*AUS: WIKIPEDIA, DER FREIEN ENZYKLOPÄDIE